
Feuerwehr-01: Gefahrenlehre
Lerne, Einsatzgefahren schnell zu erkennen, korrekt zu melden und Dich zu schützen: 4A/1C/4E, 3-A-Regel, Atemgifte, Chemie, Strom, Explosion, Einsturz, Hygiene, PV/Gas/E-Fahrzeuge.
Stell dir vor, du gehst an eine Einsatzstelle und erkennst innerhalb weniger Sekunden, was dich und andere wirklich gefährdet. Genau hier setzt die Grundlagen der Gefahrenlehre an: beim sauberen Erkennen, Einordnen und Melden von Gefahren – bevor gehandelt wird.
Du lernst, warum Eigenschutz vor Fremdrettung geht und was das konkret bedeutet. Dabei wird klar zwischen Gefahren für die eigene Mannschaft und Gefahren für Betroffene unterschieden. Ein Schwerpunkt ist die Merkregel der neun Gefahren: die vier A mit Ausbreitung, Atemgiften, Angstreaktion und atomarer Strahlung, das C mit chemischen Stoffen und die vier E mit Explosion, Einsturz oder Absturz, Elektrizität sowie Erkrankung oder Verletzung. Die Regel hilft dir beim Erinnern, ist aber keine Rangfolge.
Außerdem arbeitest du mit zwei Leitfragen zu jeder erkannten Gefahr: Muss die Gefahr bekämpft werden? Und: Muss ich mich selbst davor schützen? An Beispielen wie Atemgiften oder elektrischem Strom siehst du, dass beide Antworten unabhängig sein können.
Praktisch wird’s auch beim Meldeweg im Trupp: vom Truppmitglied über den Truppführer bis zum Gruppenkommandanten – knapp, eindeutig, ohne Deutung. Dazu kommen allgemeine Schutzprinzipien wie die 3-A-Regel: Abstand, kurze Aufenthaltszeit, Abschirmung. So baust du dir ein klares, einsatztaugliches Denken auf – ohne schon in die Bekämpfung einzelner Gefahren abzudriften.
- Zielgruppe
- Alle, die an Ausbildungen für die Feuerwehren teilnehmen
- Herausgeber
- BSL