
DGK-11: KI-Kompetenz
Lerne, wie KI klingt und trotzdem irrt, bessere Prompts schreibst, Ergebnisse prüfst statt glaubst und Verantwortung übernimmst – für sichere, verlässliche KI-Nutzung im Alltag.
Stell dir vor, du bekommst eine überzeugend formulierte Antwort von einer KI – inklusive perfekter Quellenangabe. Du klickst nach, suchst, fragst nach … und merkst: Diese Quelle gibt es gar nicht. Genau für solche Situationen baut KI-Kompetenz deine Orientierung auf: Du lernst, wann du dich auf Ergebnisse stützen kannst – und wann du prüfen musst.
Wie KI funktioniert und scheitert zeigt dir in Alltagssprache, warum Sprachmodelle als Mustersysteme oft plausibel klingen, aber trotzdem irren, wie Training und Nutzung sich unterscheiden und welche typischen Fehler (bis hin zur „Halluzination“) du mit eigenen Testfällen sichtbar machst. Gut arbeiten mit KI macht aus „Kannst du mal…?“ einen klaren Auftrag: mit Ziel, Rahmen, Format, Beispiel und Qualitätskriterium – plus der wichtigen Grenze zwischen Aufgaben, die du abgeben kannst (Varianten, Struktur, Umformulierung), und Dingen, die bei dir bleiben (Tatsachen ohne geprüfte Quelle, Entscheidungen). Prüfen statt glauben gibt dir Methoden, um Verzerrungen durch Prompt-Variationen zu erkennen und synthetische Medien defensiv zu prüfen, etwa beim Fake-Anruf mit vertrauter Stimme. Verantwortung übernehmen hilft dir, sensible Eingaben vorher zu säubern und eine kurze Spur zu führen, was KI beigetragen hat und was du geprüft hast.
Wenn du zuerst stärker in allgemeine Quellenprüfung einsteigen willst: Information finden und bewerten ist eine gute Empfehlung vorab – hier geht’s gezielt um KI in deinem Workflow. Am Ende arbeitest du ruhiger, schneller und mit klaren Prüfpunkten, statt dich von plausiblen Antworten treiben zu lassen.
- Zielgruppe
- Alle
- Herausgeber
- BSL